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Eich, Günter

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eich guenterGünter Eich wurde 1907 in Lebus an der Oder geboren. 1927 begann Eich – teils unter Pseudonym – erste Gedichte und Texte zu veröffentlichen. 1932 brach er sein Studium der Sinologie in Berlin ab und war fortan als freier Schriftsteller tätig. Ab 1933 schrieb er Hörspiele für verschiedene deutsche Rundfunkanstalten und war unter anderem für den „Königswusterhäuser Landboten“ publizistisch tätig. 1939 wurde er zur Luftwaffe einberufen. Nach dem Krieg veröffentlichte er weiter Gedichte, Prosa, Drehbücher, vor allem aber Hörspiele. 1947 wurde er Mitglied der Gruppe 47, deren ersten Preis er 1950 bekam. 1953 Heirat mit Ilse Aichinger. Es erschien die erste Sammlung von Hörspielen bei Suhrkamp. Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden. In den sechziger Jahren unternahm Eich als inzwischen renommierter und vielfach ausgezeichneter Verfasser von Hörspielen etliche Lesereisen mit anschließenden Aufenthalten unter anderem im Nahen Osten, Asien und Teile Nordamerikas. 1963 übersiedelte er nach Salzburg. 1968 erhielt er den Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg. 1967 nahm er an der letzten Tagung der Gruppe 47 teil. Am 20. Dezember 1972 starb Eich nach langjähriger Krankheit in Salzburg.

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