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Prishtina has no river: Ivan Šopov als Writer in Residence in der kosovarischen Hauptstadt

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689 sopovAuf Einladung des Qendra Multimedia verbrachte der mazedonische Schriftsteller Ivan Šopov den Monat März 2019 als Residenzstipendiat im Rahmen von Reading Balkans in Prishtina. Die Zeit dort nutzte er insbesondere für die Arbeit an seinem ersten Roman.

Mit einer von dem Journalisten Gjergj Filipaj moderierten Lesung aus dessen Manuskript stellte er sich dann auch dem kosovarischen Publikum vor. In dem Roman setzt sich Šopov satirisch mit den gesellschaftlichen und politischen Hintergründen von „Skopje 2014“ auseinander, einem Prestigeprojekt der ehemaligen mazedonischen Regierung, das zu einer kompletten Umgestaltung des Zentrums Skopjes in einem als nationalistischer Kitsch kritisierten Stil führte und mit Geldwäsche und Korruption in Verbindung gebracht wird.

Medien:

Aufzeichnung der gesamten Lesung bei Youtube

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