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Dragan Bursać in Belgrad: von Pressefreiheit und Morddrohungen

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633 dragan bursacDer Kolumnist Dragan Bursać aus Banja Luka bewohnte im Mai die Belgrader Autorenwohnung der Vereinigung KROKODIL. Im Rahmen des von der EU geförderten Programms „Reading Balkans“ tauchte er einen Monat lang als Writer-in-Residence in den Alltag der serbischen Hauptstadt ein, sammelte zahlreiche Eindrücke und sprach über sein Leben als investigativer Journalist.

Dragan Bursać‘ Aufenthalt weckte großes mediales Interesse, insbesondere seine Teilnahme am Diskussionsabend „Kad vam posao radi o glavi“, wo er zusammen mit Brankica Stanković (Insajder), Ilir Gaši (Slavko Ćuruvija fondacija) und Dejan Anastasijević (BBC Serbia) über die Gefahren und den großen Druck sprach, denen JournalistInnen in der Region ausgesetzt sind. Aufgrund von Morddrohungen musste Dragan Bursać, der sich in seinen Kolumnen mit Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien befasst, Banja Luka zeitweise verlassen. Für seine journalistische Arbeit wurde er in Budapest vor Kurzem mit dem European Press Prize 2018 ausgezeichnet.

Medien: TV Mreža, N1, 24 minuta