Übersetzungen aus, nach und in Südosteuropa
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The wanderers will find a way home

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751 grrbic copyright Next Page FoundationDas Jahr neigt sich dem Ende entgegen und auch die letzten Traduki-Stipendiaten sind nun nach Hause zurückgekehrt.

In Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Literaturmuseum und Headsome Communication organisierte Traduki dieses Jahr erstmalig Residencies in Bukarest. Die Residencies waren ein Erfolg und beide Gäste, der slowenische Lyriker Uroš Prah und der bulgarische Übersetzer Hristo Boev, genossen und nützten ihre Zeit. Während seines Aufenthaltes stellte Prah seinen Gedichtband Udor fertig, der gleich im Monat darauf veröffentlicht wurde. In Bukarest hatte Prah zwei öffentliche Lesungen, auf denen er sowohl ältere Gedichte wie auch Ausschnitte aus dem kommenden Lyrikband präsentierte. Der Literaturübersetzer Boev ist fasziniert von der Literaturszene des Landes und hat schon mehr als 18 rumänische Romane ins Bulgarische übertragen. Während seines Aufenthaltes arbeitete Boev an weiteren Übersetzungen und stattete dem Institut für Bulgaristik der Bukarester Universität einen Besuch ab. Dort teilte er seine Erfahrungen und Tricks zum Thema Literaturübersetzen mit den Studierenden.

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Ausschreibung: Writers-in-Residence: Reading Balkans 2020

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reading balkansIm Rahmen des Projektes Reading Balkans stehen auch im Jahr 2020 wieder Residenzstipendien zur Verfügung. Ausgeschrieben sind insgesamt 21 vierwöchige Aufenthalte in Novo mesto, Belgrad, Skopje, Split, Tirana, Prishtina und Sarajevo. Interessierte Autorinnen und Autoren können sich noch bis zum 30. Dezember 2019 um die Stipendien bewerben.

Ausschreibung (Englisch)

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Einblicke in die unerklärliche Physik der Schwermut

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746 buch wienDie Buch Wien 2019 wurde Anfang November u.a. zur Bühne für die zeitgenössische bulgarische Literatur. Georgi Gospodinov und Yordanka Beleva kamen auf Einladung von Traduki nach Wien, Rumjana Zacharieva war Gast des BKI Haus Wittgenstein. In insgesamt 6 Veranstaltungen – 4 Lesungen auf Messe und 2 Abendveranstaltungen im Haus Wittgenstein sowie in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur – gaben sie mit ihren Texten wie auch in den Gesprächen einen Einblick in die bulgarische Literaturszene und erklärten wie „das Lesen Empathie lehren und fördern kann“. Sie bewiesen einmal mehr, dass die reiche Erzähltradition ihres Landes auch in unseren Tagen fortgeschrieben wird. Das Wiener Publikum folgte zahlreich und lauschte interessiert, denn wie es Georgi Gospodinov prägnant ausdrückte, „sind wir die Bücher, die wir gelesen haben“.

projektpartner

traduki partners 2014 d