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Majčina ruka

Marojević, Igor.

563 marojevic majcina rukaVojvodina, Ende der Siebziger Jahre. Ein sechzehnjähriger Gymnasiast hat nur einen Traum: seine Unschuld zu verlieren. Auf der Suche nach Mädchen lernt er zwei Deutsche kennen, die gleichaltrige Herta und ihre deutlich ältere Schwester Sonja. Aus der Erzählung über ihr Liebesdreieck entwickelt sich unmerklich eine aufwühlende Erzählung über die Familie Šleser und die Volksdeutschen, die zwischen 1944 und 1948 aus dem sozialistischen Jugoslawien vertrieben wurden oder in Lagern Demütigungen erlitten und zu Tode kamen. So erhält der Verlust der Unschuld eine zweite, wörtliche Bedeutung. Wem hatte das Haus gehört, in das die Familie des Jungen nach dem Krieg eingezogen war? Wie reift die neue Generation unter dem Schatten der Geschichte heran? Diese und viele weitere Fragen wirft der Autor in seinem Roman auf spannende, humorvolle und intrigante Weise auf.

Majčina ruka [Mamas Hand] von Igor Marojević ist in slowenischer Übersetzung (pdfLeseprobe) von Jurij Hudolin unter dem Titel Mamina roka bei Beletrina, Ljubljana erschienen.

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