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Löwith, Karl

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loewith karlKarl Löwith wurde 1897 in München geboren. Er studierte Philosophie und Biologie in München und Freiburg bei Edmund Husserl und dessen Assistenten Martin Heidegger sowie bei dem Zoologen Hans Speman. Zurück in München promovierte Löwith 1923 bei Moritz Geiger mit der Studie Auslegung von Nietzsches Selbst-Interpretation und von Nietzsches Interpretationen. Nach einer Hauslehrertätigkeit auf einem Gut im Mecklenburgischen folgte er Heidegger 1924 nach Marburg, wo er sich mit Leo Strauss, Gerhard Krüger und Hans-Georg Gadamer befreundete. 1928 habilitierte er sich bei Heidegger mit der phänomenologischen Arbeit über Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde ihm 1935 die Lehrbefugnis entzogen. Bereits ein Jahr zuvor emigrierte Löwith nach Rom. 1936 erhielt er eine Professur an der Kaiserlichen Universität von Sendai (Japan). 1941 übersiedelte Löwith in die USA. Dank der Vermittlung von Paul Tillich und Reinhold Niebuhr wurde er am Theologischen Seminar von Hartford tätig. 1949 wurde Löwith an die New School for Social Research in New York berufen. Nach Deutschland kehrte er 1952 zurück, wo er einen Ruf nach Heidelberg erhielt, dem er bis zu seiner Emeritierung 1964 folgte. Karl Löwith starb 1973 in Heidelberg. 

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