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F., Christiane

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christiane fChristiane F. wurde 1962 als Vera Christiane Felscherinow in Hamburg geboren. 1968 zog ihre Familie nach Berlin. Sie wuchs in einer Neuköllner Hochhaussiedlung in sozial schwachen Verhältnissen auf. Am Alkoholismus des Vaters zerbrach die Ehe der Eltern, Christiane wuchs alleine bei der Mutter auf. Schon als Zwölfjährige wurde sie heroinabhängig, als Vierzehnjährige ging sie auf den Mädchenstrich in der Gegend des Bahnhofs Zoo, um sich Geld für Drogen zu beschaffen. 1978 wurde sie von den Stern-Reportern Kai Hermann und Horst Rieck entdeckt, die eine Reportage über die Berliner Drogenszene machen möchten. Mit deren Hilfe entstand das autobiographische Werk Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, das dann 1981 unter dem Titel „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ vom Regisseur Uli Edel sehr erfolgreich verfilmt wurde. Als „Christiane F.“ prominent geworden, versuchte sich Felscherinow an einer Musikerkarriere und trat in Filmen auf. Ihre wahre Identität deckte sie erst 1983 auf. Von 1987 bis 1993 lebte Felscherinow in Griechenland. Dann kehrte sie mit ihrem 1996 geborenen Sohn nach Brandenburg und später nach Berlin zurück, wo sie heute lebt. Nach mehreren Medienberichten, dass sie rückfällig geworden sei, wurde ihr 2006 das Sorgerecht für ihren Sohn entzogen.

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